Eine Silikonfuge ist eine elastische Dichtfuge aus Silikon, die Bewegungen zwischen Bauteilen aufnimmt und Wasser fernhält, etwa an Dusche, Badewanne, Waschbecken oder Fenstern.
Eine Silikonfuge ist eine elastische Abdichtung aus Silikon. Sie wird dort eingesetzt, wo Bauteile sich bewegen oder Wasser eindringen könnte, zum Beispiel zwischen Wanne und Fliesen, an Duschkabinen, Waschbecken, Küchenarbeitsplatten und Fensteranschlüssen. Silikon bleibt dauerhaft elastisch und haftet auf vielen glatten Untergründen. Silikonfugen sind Wartungsfugen. Sie altern durch Feuchte, Reinigungsmittel und Bewegung und müssen irgendwann erneuert werden. Risse, Ablösungen oder dunkle Verfärbungen sind Zeichen dafür. Sanitärsilikone enthalten häufig Zusätze gegen Schimmelbefall, ersetzen aber Reinigung und Lüftung nicht. Für Naturstein, Fassaden und bestimmte Kunststoffe sind besondere Produkte nötig, da Silikon sonst Ränder verfärben kann. Worauf Sie als Kunde achten sollten: Fragen Sie nach dem Silikontyp und dem Untergrund. Lassen Sie alte Fugen vollständig entfernen und den Untergrund reinigen. Eine Fuge sollte die richtige Breite und Tiefe haben und mit einer geeigneten Hinterfüllung ausgeführt werden. Silikon lässt sich nicht überstreichen. Typische Fehler sind das Überspritzen alter Fugen, zu große oder zu schmale Fugen, Silikon auf feuchtem Untergrund und aggressive Reiniger. Auch dauerhaft feuchte Fugen werden schnell schwarz. Ausgeführt werden Silikonfugen von Fliesenlegern, Malern, Glasern und Fensterbauern. Nach Wasserschäden ist die Ursache vor dem Erneuern zu klären.
Beispiel aus der Praxis
Im Bad zeigt die Fuge an der Wanne schwarze Stellen. Der Fliesenleger entfernt das alte Silikon, reinigt den Untergrund und setzt eine neue Fuge.
Allgemeine Erklärung, Stand 10/2026. Bei Arbeiten an Strom, Gas und tragenden Teilen gilt: nur durch einen Fachbetrieb.
