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Bohrmaschine liegt auf einer Werkbank, im Hintergrund hält jemand ein Brett

Glossar

Zarge: Bedeutung und Erklärung

Definition

Eine Zarge ist der feste Rahmen, in dem ein Türblatt hängt. Sie wird in die Maueröffnung oder Trockenbauwand eingebaut und trägt Bänder und Schloss.

Die Zarge ist der Rahmen um die Tür. Sie ist in der Wandöffnung befestigt, trägt die Türbänder und das Schließblech und sorgt für einen sauberen Abschluss zur Wand. Es gibt Holzzargen, Stahlzargen, Aluminiumzargen und Zargen aus Holzwerkstoff. Man unterscheidet Umfassungszargen, die die Wand umgreifen, Blockzargen, die in massive Wände eingesetzt werden, und Futterzargen mit Bekleidung. Je nach Einbauort kommt es auf Wandstärke, Tür- und Wandmaß, Öffnungsrichtung, Schall- und Brandschutz an. Für Brandschutz- und Rauchschutztüren sind zugelassene Systeme aus Tür und Zarge zu verwenden. In Trockenbauwänden werden Zargen mit der Unterkonstruktion verbunden, in Mauerwerk eingeschäumt, verdübelt oder vermörtelt. Worauf Sie als Kunde achten sollten: Fragen Sie nach Maß, Material, Beschichtung und Befestigungsart. Bei Renovierungen sind Renovierungszargen möglich, die ohne Aufstemmen über die alte Zarge gesetzt werden. Klären Sie, wer Anschlüsse an Boden und Wand sowie den Anstrich übernimmt. Bei Türen mit besonderen Anforderungen ist die Zulassung wichtig. Typische Fehler sind verzogene Zargen durch zu starkes Verschäumen, schlechte Ausrichtung, fehlende Verstärkung in Trockenbauwänden und Mischung von nicht zugelassenen Teilen bei Brandschutztüren. Zargen werden von Tischlern, Metallbauern und Trockenbauern eingebaut. Bei Eingriffen in tragende Wände ist ein Statiker einzubinden.

Beispiel aus der Praxis

Beim Wohnungsumbau erhält ein Durchgang eine neue Holzzarge. Der Tischler richtet sie lotrecht aus, schäumt sie vorsichtig ein und hängt das Türblatt ein.

Allgemeine Erklärung, Stand 10/2026. Bei Arbeiten an Strom, Gas und tragenden Teilen gilt: nur durch einen Fachbetrieb.