Eine Dreifachverglasung besteht aus drei Glasscheiben mit zwei Zwischenräumen. Sie dämmt besser als eine Zweifachverglasung, ist aber schwerer und lässt weniger Sonnenenergie durch.
Bei einer Dreifachverglasung sind drei Scheiben durch zwei gasgefüllte Zwischenräume verbunden. Für das Glas allein, den sogenannten Ug-Wert, werden häufig 0,5 bis 0,7 W/(m²K) angegeben. Für komplette Fenster mit Dreifachverglasung nennt die Quelle Uw-Werte von etwa 0,5 bis 1,2 W/(m²K). Ein niedriger Wert bedeutet geringere Wärmeverluste. Entscheidend ist der Wert des gesamten Fensters, also auch von Rahmen und Randverbund. Neben dem Wärmeschutz bringt Dreifachverglasung wärmere Innenflächen und damit mehr Komfort. Nachteile sind das höhere Gewicht, der meist geringere Anteil an Sonnenenergie, der durch das Glas gelangt, und der höhere Preis. Bei Altbauten oder Denkmälern kann der Rahmen das Gewicht nicht immer tragen. Dann ist ein anderes Fenster oder ein anderer Aufbau zu prüfen. Worauf Sie als Kunde achten sollten: Vergleichen Sie Angebote anhand der Uw-Werte und der Einbaudetails. Eine gute Verglasung nützt wenig, wenn Anschlüsse undicht oder Rollladenkästen ungedämmt sind. Fragen Sie nach Einbau, Abdichtung, Lüftungskonzept und Förderbedingungen. Typische Fehler sind Vergleiche von Ug- mit Uw-Werten, zu leichte Rahmen, fehlende Abstimmung mit der Lüftung und Kondensat auf der Außenscheibe, das bei klaren Nächten auftreten kann. Einbau und Abdichtung gehören in die Hand von Fensterbauern und Glasern. Beschläge und Rahmen müssen das Gewicht tragen.
Beispiel aus der Praxis
Beim Fenstertausch vergleicht der Eigentümer zwei Angebote anhand der Uw-Werte. Zusätzlich fragt er, wie die Anschlussfuge gedämmt und abgedichtet wird.
Quelle: Aroundhome, Dreifachverglasung: Kennwerte Uw und Ug
Allgemeine Erklärung, Stand 10/2026. Bei Arbeiten an Strom, Gas und tragenden Teilen gilt: nur durch einen Fachbetrieb.
