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Dachdecker arbeiten mit Kran am Dachstuhl eines roten Holzgebäudes

Glossar

Fallrohr: Bedeutung und Erklärung

Definition

Das Fallrohr ist das senkrechte Rohr an der Fassade, das Regenwasser aus der Dachrinne zur Grundstücksentwässerung, zum Regenwasserkanal oder zu einer Versickerung ableitet.

Das Fallrohr verbindet die Dachrinne mit der Entwässerung am Boden. Es hängt senkrecht an der Fassade, wird mit Rohrschellen befestigt und endet am Anschluss an die Grundleitung, an einer Versickerung, an einer Zisterne oder an einem Straßenablauf. Je nach Dachfläche sind mehrere Fallrohre nötig. Material und Optik sind vielfältig: Zink, Kupfer, Aluminium und Kunststoff sind üblich. Am unteren Ende sitzen oft ein Standrohr aus robustem Material, ein Revisionsstück und bei Bedarf ein Laubfangkorb oder ein Regensammler. Der Auslauf darf nicht auf Gehwege oder Nachbargrundstücke fallen. Worauf Sie als Kunde achten sollten: Prüfen Sie, wohin das Wasser abgeleitet wird. Viele Kommunen regeln die Einleitung von Regenwasser in der Entwässerungssatzung. Bei Änderungen an Zisterne, Versickerung oder Kanalanschluss sind die örtlichen Vorgaben zu beachten. Fragen Sie auch nach dem Frostschutz am Rohr. Typische Fehler sind lockere Schellen, Knicke, die den Abfluss bremsen, verstopfte Rohre und ein Auslauf direkt an der Hauswand, durch den Spritzwasser Putz und Sockel schädigt. Gefrorenes Wasser im Rohr kann Rohre sprengen. Montage und Austausch übernimmt ein Klempner oder Dachdecker. Bei hohen Fassaden ist ein Gerüst sinnvoll. Die Verbindung zur Grundleitung sollte nur durch Fachbetriebe geändert werden.

Beispiel aus der Praxis

Ein gelockertes Fallrohr schlägt bei Wind gegen die Fassade. Der Klempner erneuert die Rohrschellen und prüft, ob das Wasser sauber in der Grundleitung ankommt.

Zuständige Gewerke:Dachdecker Sanitär & Heizung

Allgemeine Erklärung, Stand 10/2026. Bei Arbeiten an Strom, Gas und tragenden Teilen gilt: nur durch einen Fachbetrieb.