Fassadenputz ist die äußere Putzschicht einer Hauswand, die Wetter und Schmutz abhält, die Wand schützt und die Fassade optisch gestaltet.
Fassadenputz schützt die Außenwand vor Regen, Frost, Schmutz und Sonne und prägt zugleich die Optik des Hauses. Er wird in mehreren Schichten aufgebaut: Unterputz oder Armierung, Grundierung und Oberputz. Üblich sind mineralische Putze, Kunstharzputze, Silikatputze und Silikonharzputze. Die Struktur reicht von Kratzputz über Rillenputz bis zu glatten Oberflächen. Auf Außenwänden mit Wärmedämmverbundsystem ist der Putz Teil des Systems. Auf Mauerwerk ohne Dämmung schützt er die Wand und gleicht Unebenheiten aus. Je nach Untergrund, Himmelsrichtung und Umgebung sind unterschiedliche Putze sinnvoll. Worauf Sie als Kunde achten sollten: Fragen Sie nach Putzart, Körnung, Farbe, Schichtdicken und Untergrundvorbereitung. Wichtig sind Sockelbereich, Anschlüsse an Fenster und Dachrand und der Umgang mit Rissen. Bei Farbwahl sind Hellbezugswerte zu beachten, da zu dunkle Töne bei gedämmten Fassaden zu Spannungen führen können. Ein Gerüst ist einzuplanen. Typische Fehler sind Putzarbeiten bei Frost oder praller Sonne, zu schnelle Trocknung, fehlende Grundierung, Risse durch Bewegungen im Untergrund und unsaubere Anschlüsse, durch die Wasser hinter den Putz läuft. Auch Algen und Moos hängen häufig mit dauerhaft feuchten Flächen zusammen. Ausgeführt wird Fassadenputz von Stuckateuren und Putzbetrieben, bei Anstrichen auch von Malern. Lassen Sie Arbeitsschritte und Materialien schriftlich festhalten.
Beispiel aus der Praxis
Ein Haus mit rissigem Putz erhält eine neue Armierung und einen neuen Oberputz. Der Stuckateur stimmt Farbton und Struktur vorab mit den Eigentümern ab.
Allgemeine Erklärung, Stand 10/2026. Bei Arbeiten an Strom, Gas und tragenden Teilen gilt: nur durch einen Fachbetrieb.
