Die Elektroinstallation im Haus dürfen nur eingetragene Elektrofachbetriebe errichten, erweitern und ändern. Nach der Fertigstellung prüft der Betrieb die Anlage und übergibt ein Protokoll. Eine neue Installation kostet laut MyHammer (Stand 21.08.2026) im Neubau 75 bis 100 Euro pro Quadratmeter.
Arbeiten an der Anlage hinter der Hausanschlusssicherung darf nach § 13 NAV nur ein Unternehmen ausführen, das im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers steht. Elektrotechniker ist ein zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A Nr. 25 HwO). Für Privathaushalte gibt es keine feste Prüffrist, Betriebe prüfen ortsfeste Anlagen nach DGUV Vorschrift 3 in der Regel alle 4 Jahre. Die Erneuerung im Altbau kostet nach Portalwerten 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter. 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr, mindern die Einkommensteuer (§ 35a EStG).
Was gehört zur Elektroinstallation im Haus?
Die Elektroinstallation umfasst alle fest verlegten elektrischen Teile hinter der Hausanschlusssicherung: Zählerschrank, Unterverteilungen, Leitungen, Schutzschalter, Steckdosen, Schalter und Anschlüsse für Herd, Heizung oder Wallbox. Bewegliche Geräte mit Stecker gehören nicht dazu. Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) nennt diesen Teil schlicht „Anlage“.
Die NAV ist die Bundesverordnung, die das Verhältnis zwischen Netzbetreiber und Anschlussnehmer regelt. Der Anschlussnehmer ist in der Regel der Eigentümer des Gebäudes. Nach § 13 Absatz 1 NAV ist er gegenüber dem Netzbetreiber für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung der Anlage verantwortlich. Diese Verantwortung bleibt bestehen, wenn er das Haus vermietet.
Zur Anlage gehören typischerweise diese Bauteile:
- Zählerschrank mit Zähler, Hauptschalter und Platz für Schutzeinrichtungen
- Unterverteilung (Sicherungskasten) mit Leitungsschutzschaltern für jeden Stromkreis
- Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, auch FI-Schutzschalter oder RCD genannt; sie trennt den Stromkreis, wenn Strom über einen falschen Weg abfließt, etwa durch einen Menschen
- Leitungen unter oder auf Putz, Dosen, Steckdosen, Schalter und Leuchtenanschlüsse
- Festanschlüsse für Herd, Durchlauferhitzer, Wärmepumpe oder Ladeeinrichtung
Die Planung im Wohnungsbau richtet sich nach der Normenreihe DIN 18015. Teil 1 enthält die Planungsgrundlagen, Teil 2 die Mindestausstattung mit Steckdosen, Auslässen und Stromkreisen. Die Errichtung selbst folgt der Normenreihe DIN VDE 0100. Beide Normen sind anerkannte Regeln der Technik, auf die § 13 Absatz 2 NAV verweist.
Wer darf die Elektroinstallation ausführen?
Errichten, erweitern und ändern darf die Elektroinstallation nur ein Installationsunternehmen, das im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. So regelt es § 13 Absatz 2 NAV. Ausgenommen ist nur der Netzbetreiber selbst. Die Eintragung setzt eine nachgewiesene fachliche Qualifikation voraus.
Hinter dieser Regel stehen zwei getrennte Register:
- Handwerksrolle: Elektrotechniker ist nach Anlage A Nr. 25 der Handwerksordnung (HwO) ein zulassungspflichtiges Handwerk. Wer es selbständig betreibt, muss bei der Handwerkskammer eingetragen sein, meist mit Meisterprüfung. Details erklärt der Ratgeber Meisterpflicht: Welche Handwerke sind zulassungspflichtig?.
- Installateurverzeichnis: Der Netzbetreiber führt dieses Verzeichnis. Erst die Eintragung erlaubt dem Betrieb, Anlagen am Netz anzumelden. Mehr dazu steht im Glossar unter Netzbetreiber-Anmeldung.
Für reine Instandhaltungsarbeiten hinter der Messeinrichtung verlangt § 13 NAV die Eintragung nicht. Das bedeutet nicht, dass Laien dort arbeiten dürfen. Die Arbeiten erfordern eine Elektrofachkraft, weil Fehler zu Stromschlag und Brand führen. Der Handwerker-Atlas gibt deshalb keine Anleitungen zum Selbermachen an Strom.
Das Berufsbild beschreibt die Gewerkseite Elektrotechniker: Aufgaben, Meisterpflicht, Ausbildung. Im Handwerker-Atlas sind 3.727 Elektrobetriebe erfasst (Datenstand OSM 01.10.2026), davon in 255 Orten mit eigener Ortsseite. Betriebe in Ihrer Nähe zeigt die Seite Elektriker finden: Betriebe nach Ort.
Welche Geräte muss der Netzbetreiber kennen?
Bestimmte Verbrauchsgeräte meldet der Elektrobetrieb vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber an. Für Ladeeinrichtungen von Elektroautos schreibt § 19 Absatz 2 NAV eine Mitteilung vor. Übersteigt die Summen-Bemessungsleistung 12 Kilovoltampere je Anlage, braucht die Inbetriebnahme zusätzlich die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers. Für Wärmepumpen und Durchlauferhitzer nennen die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) des jeweiligen Netzbetreibers eigene Meldegrenzen.
Arbeiten an elektrischen Anlagen sind lebensgefährlich. Lassen Sie Installation, Änderung und Reparatur ausschließlich von einem eingetragenen Elektrofachbetrieb ausführen. Wer eigenmächtig an der Anlage arbeitet, riskiert Stromschlag, Brand und Streit mit dem Versicherer. Dieser Ratgeber erklärt die Rechtslage allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Gesetzestext und die TAB Ihres Netzbetreibers.
Welche Prüfungen gelten für die Elektroinstallation?
Jede neue oder geänderte Elektroinstallation prüft der Elektrobetrieb vor der Übergabe nach DIN VDE 0100-600: Besichtigen, Erproben und Messen. Das Ergebnis hält ein Prüfprotokoll fest. Spätere Wiederholungsprüfungen schreibt der Gesetzgeber nur für Unternehmen und bestimmte Betreiber vor, nicht für selbst genutzte Wohnungen.
Die drei Prüffälle unterscheiden sich deutlich:
| Fall | Grundlage | Frist |
|---|---|---|
| Erstprüfung nach Neubau, Erweiterung oder Änderung | DIN VDE 0100-600 | vor Inbetriebnahme, einmalig |
| Ortsfeste Anlagen in Betrieben | DGUV Vorschrift 3, Tabelle 1A | in der Regel alle 4 Jahre |
| Anlagen in besonderen Räumen von Betrieben (DIN VDE 0100 Gruppe 700) | DGUV Vorschrift 3, Tabelle 1A | jährlich |
| Selbst genutztes Wohneigentum | keine gesetzliche Frist | nach Bedarf |
Die DGUV Vorschrift 3 ist die Unfallverhütungsvorschrift der gesetzlichen Unfallversicherung für elektrische Anlagen und Betriebsmittel. Sie verpflichtet Arbeitgeber, nicht private Eigentümer. Ein Büro im eigenen Haus mit Angestellten fällt darunter.
Vermieter müssen die Elektroinstallation nicht turnusmäßig prüfen lassen. Das hat der Bundesgerichtshof am 15.10.2008 entschieden (Az. VIII ZR 321/07). Bekannte gefährliche Mängel müssen Vermieter aber unverzüglich beseitigen. Ungewöhnliche oder wiederholte Störungen begründen nach dem Urteil einen Anlass für eine umfassende Prüfung.
Ein wiederholt auslösender Schutzschalter ist so ein Anlass. Welche Ursachen dahinterstehen, erklärt der Ratgeber FI-Schalter fliegt raus: Ursachen und wann der Elektriker kommen muss.
Das Prüfprotokoll der Erstprüfung ist mehr als ein Formular. Es dokumentiert Isolationswiderstände, Schleifenimpedanzen und Auslösezeiten der Schutzschalter zum Zeitpunkt der Übergabe. Nach einem Brand- oder Wasserschaden fragt der Versicherer häufig nach diesem Nachweis. Bewahren Sie das Protokoll zusammen mit dem Stromlaufplan und der Verteilerbeschriftung auf. Bei einem späteren Hausverkauf belegt es den Zustand der Anlage gegenüber Käufer und Gutachter.
Wann muss eine alte Elektroinstallation erneuert werden?
Eine alte Elektroinstallation genießt Bestandsschutz, solange sie den Normen ihrer Errichtungszeit entspricht und keine Gefahr für Leib und Leben besteht. Eine allgemeine Nachrüstpflicht gibt es nicht. Pflicht wird die Anpassung, sobald Sie die Anlage erweitern oder ändern.
Diesen Grundsatz beschreibt die Fachzeitschrift „de“ in einem Beitrag des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik. Ein Beispiel: Die Norm DIN VDE 0100-410 verlangt seit ihrer Ausgabe 2007 einen zusätzlichen Schutz durch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen für Steckdosen bis 20 Ampere. Ältere Stromkreise ohne diesen Schutz dürfen weiter bestehen. Ein neuer Stromkreis bekommt ihn.
Typische Anlässe für eine Erneuerung sind:
- fehlende Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen in Bad, Küche und Außenbereich
- zu wenige Stromkreise, sodass Herd, Waschmaschine und Wasserkocher dieselbe Sicherung teilen
- veraltete Zählerschränke, die nicht mehr den TAB des Netzbetreibers entsprechen
- neue Großverbraucher wie Wärmepumpe, Wallbox oder Photovoltaikanlage
- Kernsanierung, bei der Wände ohnehin geöffnet werden
Wer die Heizung umstellt, plant die Elektrik mit. Eine Wärmepumpe braucht einen eigenen Stromkreis und oft einen zweiten Zählerplatz für einen Wärmepumpentarif. Welche Systeme infrage kommen, vergleicht der Ratgeber Welche Heizung passt? Wärmepumpe, Gas, Pellets und Hybrid im Vergleich.
Was kostet eine Elektroinstallation?
Eine neue Elektroinstallation kostet laut MyHammer (Stand 21.08.2026) im Neubau 75 bis 100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Erneuerung im Altbau liegt nach Portalwerten bei 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter, eine Komfort- oder Smart-Home-Ausstattung bei 150 bis 300 Euro.
Die Spannen stammen aus Kostenportalen, nicht aus amtlicher Statistik. Ihr Angebot kann deutlich abweichen.
| Leistung | Spanne | Quelle, Stand |
|---|---|---|
| Neubau, komplette Installation | 75 bis 100 € pro m² | MyHammer, 21.08.2026 |
| Altbau, komplette Erneuerung | 80 bis 150 € pro m² | wohnglück.de 2025, clean-invoice.com 03/2026 |
| Altbau, Teilsanierung einzelner Bereiche | 30 bis 60 € pro m² | clean-invoice.com, 03/2026 |
| Komfort- und Smart-Ausstattung | 150 bis 300 € pro m² | clean-invoice.com, wohnglück.de |
| Unterverteilung | 400 bis 1.500 € | MyHammer, 21.08.2026 |
| Steckdose, gesetzt und angeschlossen | 25 bis 45 € | MyHammer, 21.08.2026 |
| Stundensatz Elektriker | 60 bis 95 € | MyHammer, 21.08.2026 |
Zwei Rechenbeispiele zeigen die Größenordnung:
- Einfamilienhaus im Neubau, 150 m²: 150 × 75 € = 11.250 € bis 150 × 100 € = 15.000 €. MyHammer nennt für ein 150-m²-Haus inklusive Hausanschluss (2.500 €) und Baustromverteiler (800 €) ein Beispiel von 19.800 €.
- Altbauwohnung, 100 m², komplette Erneuerung: 100 × 80 € = 8.000 € bis 100 × 150 € = 15.000 €.
Die Kosten steigen mit der Zahl der Stromkreise, dem Aufwand für Schlitze und Putz und dem Zustand des Zählerschranks. Eine ausführliche Aufstellung für Bestandsgebäude enthält die Kostenseite Was kostet es, die Elektrik im Altbau zu erneuern?.
Welcher Anteil lässt sich von der Steuer absetzen?
Bei Renovierung, Erhaltung und Modernisierung im eigenen Haushalt mindern 20 Prozent der Arbeitskosten die Einkommensteuer, höchstens 1.200 Euro im Jahr (§ 35a Absatz 3 EStG). Material zählt nicht. Voraussetzung sind eine Rechnung und die Zahlung auf das Konto des Betriebs. Bei 6.000 Euro Arbeitskosten ergibt sich der volle Betrag von 1.200 Euro. Barzahlung schließt den Abzug aus.
Wie beauftragen Sie die Elektroinstallation richtig?
Für die Beauftragung der Elektroinstallation hat die Redaktion den 4-Schritte-Elektrocheck zusammengestellt: Eintragung prüfen, Umfang festlegen, Angebote vergleichen, Abnahme mit Protokoll. Jeder Schritt beruht auf einer Pflicht aus NAV, Handwerksordnung oder Norm und lässt sich ohne Fachwissen nachhalten.
Der 4-Schritte-Elektrocheck:
- Eintragung prüfen: Fragen Sie nach der Eintragung in der Handwerksrolle und im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers. Beide Nachweise legt ein seriöser Betrieb ohne Zögern vor.
- Umfang festlegen: Legen Sie Räume, Stromkreise, Steckdosen und Großverbraucher schriftlich fest. Nennen Sie geplante Geräte wie Wallbox oder Wärmepumpe schon jetzt, damit Zählerschrank und Leitungen passen.
- Angebote vergleichen: Holen Sie mindestens zwei Angebote mit Einzelpositionen ein. Achten Sie auf Arbeitszeit, Material, Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber und Prüfprotokoll als eigene Posten.
- Abnahme mit Protokoll: Lassen Sie sich Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Stromlaufplan und beschriftete Unterverteilung übergeben. Zahlen Sie die Schlussrechnung erst nach dieser Übergabe.
Allgemeine Regeln zu Angebot, Vertrag und Abnahme fasst der Ratgeber Handwerker finden und beauftragen: So gehen Sie vor zusammen.
💬 Einschätzung der Redaktion
Verbreitet ist die Annahme, eine alte Elektroinstallation müsse spätestens nach einer bestimmten Zahl von Jahren erneuert werden. Eine solche Altersgrenze steht weder in der NAV noch in einer Norm, und der Bundesgerichtshof verneint sogar eine Pflicht des Vermieters zur turnusmäßigen Prüfung. Entscheidend sind Zustand und Nutzung. Die Kehrseite: Der Bestandsschutz endet, sobald Sie einen Stromkreis ergänzen oder umbauen. Wer eine Wallbox, eine Wärmepumpe oder ein neues Bad plant, löst damit oft Anpassungen im Zählerschrank und neue Schutzeinrichtungen aus. Planen Sie die Elektrik deshalb bei jeder größeren Modernisierung als eigenen Posten ein, statt sie am Ende nachzuschieben.
- Errichten, erweitern und ändern darf die Anlage nur ein Betrieb im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers (§ 13 Abs. 2 NAV).
- Elektrotechniker ist zulassungspflichtig nach Anlage A Nr. 25 HwO; der Handwerker-Atlas erfasst 3.727 Elektrobetriebe.
- Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 vor Inbetriebnahme; Betriebe prüfen ortsfeste Anlagen nach DGUV Vorschrift 3 in der Regel alle 4 Jahre.
- Kosten: 75 bis 100 €/m² im Neubau, 80 bis 150 €/m² bei der Erneuerung im Altbau (Portalwerte 2025/2026).
- Der 4-Schritte-Elektrocheck: Eintragung prüfen, Umfang festlegen, Angebote vergleichen, Abnahme mit Protokoll.
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Häufige Fragen zur Elektroinstallation
Die folgenden Antworten fassen häufige Fragen zur Elektroinstallation im Haus zusammen.
Was darf nur ein Elektriker an der Elektroinstallation machen?
Errichtung, Erweiterung und Änderung der Anlage hinter der Hausanschlusssicherung darf nach § 13 Absatz 2 NAV nur ein Betrieb ausführen, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Dazu zählen neue Stromkreise, Steckdosen, Festanschlüsse und Arbeiten am Zählerschrank. Instandhaltung erfordert ebenfalls eine Elektrofachkraft.
Ist ein regelmäßiger E-Check im Einfamilienhaus Pflicht?
Für selbst genutztes Wohneigentum gibt es keine gesetzliche Prüffrist. Eine Pflicht zur Wiederholungsprüfung besteht für Unternehmen nach DGUV Vorschrift 3, in der Regel alle 4 Jahre für ortsfeste Anlagen. Vermieter müssen laut BGH-Urteil vom 15.10.2008 nur bei konkretem Anlass prüfen lassen.
Was kostet die Elektroinstallation in einem Einfamilienhaus?
Im Neubau nennt MyHammer (Stand 21.08.2026) 75 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Für 150 Quadratmeter ergeben sich 11.250 bis 15.000 Euro, mit Hausanschluss und Baustrom im Portalbeispiel 19.800 Euro. Die Erneuerung im Altbau liegt nach Portalwerten bei 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter.
Muss eine alte Elektroinstallation im Altbau nachgerüstet werden?
Eine allgemeine Nachrüstpflicht besteht nicht, solange die Anlage den Normen ihrer Errichtungszeit entspricht und keine Gefahr besteht. Bei Erweiterung oder Änderung gelten für die neuen Teile die aktuellen Normen. Dazu gehört nach DIN VDE 0100-410 der Fehlerstromschutz für Steckdosen bis 20 Ampere.
Kann ich die Kosten der Elektroinstallation steuerlich absetzen?
Bei Renovierung, Erhaltung und Modernisierung im eigenen Haushalt mindern 20 Prozent der Arbeitskosten die Einkommensteuer, höchstens 1.200 Euro pro Jahr (§ 35a Absatz 3 EStG). Materialkosten zählen nicht. Sie brauchen eine Rechnung und müssen auf das Konto des Betriebs überweisen.
Quellen und weiterführende Literatur
- Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), § 13 und § 19 · gesetze.legal (Bundesrecht, konsolidiert) · Verantwortung des Anschlussnehmers, Installateurverzeichnis, Mitteilungspflicht für Ladeeinrichtungen, Stand 06.10.2026.
- Einkommensteuergesetz, § 35a · dejure.org · Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, 20 Prozent, höchstens 1.200 Euro, Stand 06.10.2026.
- Handwerksordnung, Anlage A · dejure.org · Elektrotechniker als zulassungspflichtiges Handwerk unter Nr. 25, Stand 06.10.2026.
- BGH, Urteil vom 15.10.2008, VIII ZR 321/07 · rechtslupe.de · keine Pflicht des Vermieters zur turnusmäßigen Generalinspektion der Elektroanlage, abgerufen 06.10.2026.
- Prüffristen nach DGUV V3 · forum-verlag.com · Fristen für ortsfeste Anlagen in Betrieben laut Tabelle 1A, abgerufen 06.10.2026.
- Was kostet eine Elektroinstallation? · my-hammer.de · Kosten pro Quadratmeter, Einzelposten und Stundensätze, Stand 21.08.2026.
- Bestandsschutz von Elektroinstallationen im Altbau · Fachzeitschrift de (Ausgabe 2009) · Bestandsschutz und Anpassungspflicht bei Änderung, Beitrag aus dem Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik.
- Elektriker finden: Betriebe nach Ort · handwerker-atlas.com · 3.727 erfasste Elektrobetriebe, Datenstand OSM 01.10.2026.



